Nach der Schule Abfahrt Richtung Bordeaux. Nach 8 Stunden Fahrt, übernachten wir bei Cleremont.
Weiterfahrt über Bordeaux nach Hourtin. Hourtin liegt an einem sehr schönen, grossen See mit Sandstränden und Pinienwälder, nur etwa 5 Kilometer vom Atlantik entfernt. Die Ankunft erfolgt gerade rechtzeitig zum Vermessen, totales Chaos. 3 Stunden anstehen. Es wird alles kontrolliert, zuerst Schiff inklusiv Material, anschliessend muss man das Boot aufgeriggt vorführen. Wegen falschgeklebter Segelnummer (Gruss an G.), riesen Drama, danach ein wohlverdientes Bad im Atlantik.
Einschreiben. Probeschlag bei 4 Bfd. NW alles i. O. Die Genfer sind angekommen und stehen 4 Stunden beim Vermessen an. Am Abend ein Bad im Atlantik, anschliessend ausgedehntes Nachtessen (Tipp: Restaurant Epicuriens).
Brutal Heiss. Praktik Race fällt flach mangels Wind. Am Abend Opening Ceremony, die restlichen Schweizer haben verpennt. Frankreich gewann Match, sehr laut!
Start der Regatta bei 3 Bfd W. Im ersten Lauf sehr guter Start, aber leider Pfiff mich die Jury, wegen Rukking, 5 Minuten nach dem Start. Trotzdem noch ein 47. (Ich war der erste der einen Penalti bekam). Trotz einem vorsichtigem 2. Lauf schaffte ich einen 9. Rang.
Start der Regatta bei 3 Bfd W. Im ersten Lauf sehr guter Start, aber leider Pfiff mich die Jury, wegen Rukking, 5 Minuten nach dem Start. Trotzdem noch ein 47. (Ich war der erste der einen Penalti bekam). Trotz einem vorsichtigem 2. Lauf schaffte ich einen 9. Rang.
Im ersten Lauf segele ich einen souveränen 7. Rang. Im 2. Lauf habe ich, beim Start, ein Boot im Luv, welches zu früh anzieht und ich in seinen Abwind komme (er hat einen OCS gekriegt), schlussendlich besetze ich den 55. Platz.
Heute habe ich mir vorgenommen ausgeglichen zu segeln. Es ist mir auch gelungen mit einem ca. 20. und 15. Rang. Nach dem Einlaufen erfahre ich, dass der 1. Lauf ein OCS ist. Am Abend gibt es noch ein Raid, dass bedeutet, alle starten gleichzeitig. Eigentlich ist es ein Homerace. Leider sind nicht alle Segler am Start. Danach gehe ich mit den Genfer und unserem Trainer Didier an das Sailors Dinner. Um 21:00 Uhr schauen wir den Match Deutschland – Italien.
Bei 3-4 Bfd. N werde ich im 1. Lauf, wegen einem Winddreher beim Start 47. Im 2. Lauf segle ich einen guten 16. Rang.
Goldfleet um 7 Plätze verpasst, aber Silber ist an der WM auch nicht schlecht. Morgen Sturm, am Nachmittag 6-7 Bfd. W mit kurzen und spitzen Wellen (max. 1m). Ein Tag zum vergessen. Zum Glück haben einige aufgegeben, so gibt es keinen 80. Barbecue mit anschliessender Disco ist leider ins Wasser gefallen.
Leider gibt es keinen 2. Lauf, sodass nur eine kleine Korrektur in der Schlussrangliste möglich ist. Bei 3 Bfd. W segele ich einen 13. Rang. Nach dem Aufladen findet die Preisverleihung statt. Ich verstehe nicht genau, für welchen Titel sie die Preise verteilt haben. Weltmeister und Weltmeisterin kommen beide aus Singapur. Gediegenes Abschlussessen.
Ausschlafen, packen, baden im Atlantik, anschliessend Rückreise nach Zürich. Wo wir am Sonntag, ohne Panne nach 1000 km, angekommen sind. Schlusswort Eine sehr schöne und sympathische WM, mit Wind für jeden Geschmack, leider auch für die Starkwindexperten. Dank an Didier, Coach der SNG, für die gute Betreuung.
Bericht von Rico Wächter