Der Start zur Langstrecken Regatta in Pfäffikon erfolgt pünktlich um 11:00. Es blies konstanter Wind aus West mit 3 Beaufort. Optimale Regatta Bedingunen für die 60 Schiffe am Start, wenn man mal von der Kälte und dem Regen absieht.
Die Ad Novum erwischte den Start wunschgemäss und auf dem Am Wind Kurs wurden einerseits die Winddreher andererseits die Windstärke perfekt ausgenutzt. Bei der ersten Boje vor Stäfa passierte die Ad Novum als zweite Onyx. Die anderen 6 Onyxen waren bereits deutlich distanziert. Daran änderte sich auch nichts auf dem anschliessenden Raum-Wind-Kurs, welcher durch Winddreher nahezu zum Halb-Wind wurde. Die Ad Novum segelte konstant, direkt hinter der führenden Onyx. Etwas mehr Abwechslung bot der 2. Am-Wind-Kurs. Der Wind schlief für kurze Zeit ein und es schien als würde die Flaute für die Ad Novum extra lange dauern. Die verfolgenden Boote konnten aufschliessen und die führende Onyx segelte zusehends davon.
Ein weiterer Raumwind-Kurs zurück zur Insel Ufenau folgte. Benjamin Hasler am Steuer, Sämi Haupt als Vorschoter und Elena Bosshard und Julia Bischoff als Taktikerinnen setzen nochmal alles auf die Karte Angriff. Die führende Onyx segelte jede Halse der Ad Novum mit. Ausser die letzten zwei. Während die Ad Novum eine Böe geschickt ausnutzte und ans westliche Ufer übersetzte, blieb das führende Boot auf Seite der Insel Ufenau. Mit nur noch einer Bootslänge Rückstand passierte die Ad Novum die Boje. Noch fehlten ca. 500m bis ins Ziel und die Segler an Bord der Ad Novum trauten ihren Augen kaum als das führende Boot wieder auf die windärmere Seite der Bahn segelte. Die Ad Novum überholte und fuhr zum ersten Klassen-Sieg. (Rangliste)
Erfreulich ist auch das Resultat in der Gruppe R1 des Langstreckencups. Der 3. Platz vor namhaften Booten lässt sich sehen.