Die Schwingungen für die Tag und Nacht Regatta sahen ganz schlecht aus. Besonders Luftschwingungen, also Wind, waren keine angesagt. Undine Lang, Hervé Ganz und Samuel Haupt machten sich also auf eine lange Nacht gefasst. Nach der nicht enden wollenden Distanzfahrt an Pfingsten war die Geduld ja bereits trainiert. Doch es kam alles ganz anders. Nach einem fantastischen Start wurde das Feld von einzelnen Böen bis Thalwil jeweils immer wieder neu durchmischt. An der Goldküste fanden wir immer wieder etwas Wind, kamen nicht allzu schlecht voran und waren vorne mit dabei. Plötzlich setzte jedoch Wind aus Süd ein und nach einer Kreuz bis Rapperswil und einem unheimlich schönem Raum Wind alles unter Gennacker standen wir um 22:30 bereits wieder vor Zollikon. Und da standen wir eben. Rundherum alles dunkel und die hell erleuchtete Kirche Zollikerbeg wollte sich einfach nicht weiterbewegen. Nach zwei Stunden warten kam dann wieder Bewegung auf den See, aber leider nicht für uns. Plötzlich war die um Längen abgehängte dritte Onyx wieder direkt hinter uns. Dank richtigem Einsatz des Gennackers und doch noch etwas Glück mit dem Wind, konnten wir dieses Malheur kurz vor dem Ziel wieder gut machen. Spass hat es gemacht und die erste Regatta mit der Onyx bei Nacht hatte doch auch ihre ganz speziellen touch.