Frisch geflickt durften wir die Onyx am Samstag morgen in Empfang nehmen. Das Maststellen und Einwassern am Vierwaldstättersee ging fast problemlos. Trotzdem kamen wir eher knapp zur Startlinie, konnten die Uhr aber gerade noch nach dem 5 Minutensignal stellen. Bei fantastischem Wind (Thermik, 3-4 Bf) segelten wir den ersten Lauf. Trotz verpasstem Start machten wir auf der Kreuz mit der richtigen Seitenwahl einige Plätze gut. Ein Juchzer aus drei Kehlen hallte dann auf dem Vorwind von dem grünen Ad Novum Boot. Die gleitende Onyx hat unheimlich viele Glückshormone freigeschüttet. Der 2. Lauf bei etwas weniger Wind verlief nicht so erfreulich. Der Start war wieder einige Sekunden zu spät und die windärmere linke Seite liess uns bis zur Luvtonne bis auf den zweitletzten Platz zurückfliegen. Auf dem Vorwind konnten wir dann aber als erprobte Zürichseesegler eine Flaute optimal ausnutzen und überholten auf der Zielkreuz noch weitere 2 Onyxen. Das wars mit Wind für den Samstag und um 4 waren wir bereits auf dem Heimweg, voller Vorfreude auf den nächsten Tag.
Am Sonntag wurde die Wettfahrt vom Wind verlassen. Gemütliches Glaceschlecken auf der
Tellsplatte war aber auch keine schlechte Alternative. Die Wettfahrtleitung schoss das Rennen dann
etwas unglücklich ab. Kaum war die blau-weisse Flagge oben frischte der Wind auf und beim
freien aber spannenden Homerace mussten wir uns nur von den Olympiaseglern auf der Gaggenau
geschlagen geben. Dieses Resultat zählte aber leider nicht für die Wertung. Dennoch
10. von 15 Onyxen und
den direkten Kontrahenten aus Zürich mit der Unterwäsche im Segel geschlagen, ist ein
gutes Resultat.
Der Urnersee hat uns derart gut gefallen, dass die Onyx noch eine Woche in Brunnen bleiben wird und am nächsten Wocheende gleich nochmals ein Race segelt. Den RVB-Cup. Hoffentlich bei besserem Wind. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch...